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So prüfen Sie die Größe Ihres Passbilds

Veröffentlicht am , zuletzt aktualisiert am

Messen Sie die Höhe des Gesichts von der Kinnspitze bis zum oberen Kopfende, und teilen Sie sie durch die Bildhöhe von 45 Millimetern. Das Ergebnis muss zwischen 70 und 80 Prozent liegen, bei Erwachsenen also zwischen 31,5 und 36 Millimetern Gesichtshöhe. Liegt Ihr Wert darunter oder darüber, lehnt die Behörde das Foto ab.

Bildhöhe des Passbilds
45 Millimeter
Bundesministerium der Justiz, Stand 14. September 2026
Gesichtsanteil an der Höhe
70 bis 80 Prozent
Bundesministerium der Justiz, Stand 14. September 2026
Gesichtshöhe bei Erwachsenen
31,5 bis 36 Millimeter
Bundesministerium der Justiz, Stand 14. September 2026
Ausgedrucktes Porträtfoto neben einem Lineal auf einem hellen Tisch
Ein ausgedrucktes Porträtfoto liegt neben einem Lineal, mit dem sich die Gesichtshöhe nachmessen lässt. Bild: KI generiert.

So messen Sie Ihr Gesicht richtig

Ihr Passbild ist 35 Millimeter breit und 45 Millimeter hoch. Das gilt für Personalausweis, Reisepass, Führerschein und den elektronischen Aufenthaltstitel gleichermaßen. Innerhalb dieses Formats zählt zusätzlich, wie groß Ihr Gesicht darin ist.

Messen Sie die Strecke von der Kinnspitze bis zum oberen Rand des Kopfes, nicht bis zum Haaransatz. Bei Erwachsenen muss dieser Wert zwischen 31,5 und 36 Millimetern liegen, das sind 70 bis 80 Prozent der Bildhöhe. Kinder bis zehn Jahre haben mehr Spielraum: 50 bis 80 Prozent, also 22,5 bis 36 Millimeter.

So messen Sie zu Hause nach

Sie brauchen dafür nur ein Lineal oder ein Maßband und Ihr Foto in Originalgröße. Drucken Sie es dazu exakt auf 35 mal 45 Millimeter aus, denn jede Vergrößerung oder Verkleinerung verschiebt die Millimeterwerte mit.

  1. Drucken Sie das Foto in der Originalgröße 35 mal 45 Millimeter aus.
  2. Legen Sie das Lineal von der Kinnspitze bis zum oberen Kopfende an.
  3. Teilen Sie die gemessene Länge in Millimetern durch 45 und multiplizieren Sie mit 100.
  4. Liegt das Ergebnis zwischen 70 und 80 Prozent, passt Ihr Foto.

Liegt Ihr Wert knapp daneben, hilft kein Nachmessen mehr, nur eine neue Aufnahme mit passendem Abstand zur Kamera. Ein Fotostudio nimmt Ihnen diese Messung ab und zeigt das Ergebnis direkt am Bildschirm.

Warum ein einfacher Zuschnitt oft schiefgeht

Ein privates Foto lässt sich leicht auf 35 mal 45 Millimeter zuschneiden. Der Gesichtsanteil stimmt dabei trotzdem selten. Stand die Person beim Fotografieren zu weit von der Kamera entfernt, wird das Gesicht im Zuschnitt zu klein, und kein Zuschneiden holt die fehlenden Millimeter zurück.

Wird ein zu klein aufgenommenes Gesicht nachträglich vergrößert, leidet zusätzlich die Schärfe. Ein Foto, das dadurch unscharf oder körnig wirkt, lehnt die Behörde unabhängig von der korrekten Größe ab. Wer das Foto trotzdem selbst aufnehmen möchte, findet die nötigen Abstände und Kameraeinstellungen im Ratgeber zum Passbild selber machen.

Wo Sie Ihr Passbild prüfen lassen

Ein Fotostudio prüft Format und Gesichtsanteil meist direkt am Bildschirm mit einer Prüfsoftware. Das spart Ihnen einen zweiten Termin, falls die erste Aufnahme nicht passt.

Selbst hochladen können Sie ein Passbild für Personalausweis oder Reisepass nicht, das Foto muss vom Studio oder vom Amt kommen. Alle 9 grundsätzlichen Anforderungen an ein biometrisches Passbild gelten dabei zusätzlich zur reinen Größe.

Häufige Fragen

Welche Passbildgröße gilt für Personalausweis und Reisepass?

Für Personalausweis und Reisepass gilt die Passbildgröße 35 mal 45 Millimeter im Hochformat, ohne Rand. Das gilt für Personalausweis, Reisepass, Führerschein und den elektronischen Aufenthaltstitel gleichermaßen.

Wie groß muss mein Gesicht auf dem Passbild sein?

Ihr Gesicht muss auf dem Passbild 31,5 bis 36 Millimeter hoch sein, gemessen von der Kinnspitze bis zum oberen Kopfende. Das entspricht 70 bis 80 Prozent der Bildhöhe von 45 Millimetern.

Reicht es, ein Foto auf die richtige Größe zuzuschneiden?

Nein, ein Foto auf die richtige Größe zuzuschneiden reicht meistens nicht. Ein Zuschnitt ändert nur den Bildausschnitt, nicht den Abstand, in dem das Foto ursprünglich aufgenommen wurde. Stimmt der Gesichtsanteil im Original nicht, bleibt er auch nach dem Zuschnitt falsch.

Wie groß darf das Gesicht bei einem Kinderpassbild sein?

Bei Kindern bis zum zehnten Geburtstag reichen 50 bis 80 Prozent der Bildhöhe, also 22,5 bis 36 Millimeter. Das ist mehr Spielraum als bei Erwachsenen.

Wer prüft, ob mein Passbild die richtige Größe hat?

Ob Ihr Passbild die richtige Größe hat, prüft das Fotostudio meist schon bei der Aufnahme, und die Behörde prüft es beim Antrag noch einmal. Selbst hochladen können Sie ein Passbild für Personalausweis oder Reisepass nicht.

Was passiert, wenn mein Gesicht auf dem Foto zu klein ist?

Ist Ihr Gesicht auf dem Foto zu klein, lehnt die Behörde das Passbild ab, weil sie denselben Anteil von 70 bis 80 Prozent prüft. Sie brauchen dann eine neue Aufnahme mit kürzerem Abstand zur Kamera oder einem passenden Bildausschnitt vom Fotostudio.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Anlage 8 PassV, Anforderungen an das Lichtbild, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,

Einsatz von Sprachmodellen

Eine KI hat die wiederkehrenden Sätze auf den Seiten formuliert, die Ratgeber und das Glossar mitgeschrieben, Quellen gesucht und die Bilder erzeugt. Name, Adresse und Kontaktdaten der Betriebe stammen dagegen unverändert aus OpenStreetMap. Sie verarbeitet ein festes Programm und keine KI.

Korrekturweg

Eine falsche Adresse, einen geschlossenen Betrieb oder einen Betrieb, der gar nicht fotografiert, melden Sie über das Kontaktformular. Wir gleichen die Meldung mit der Quelle ab und korrigieren belegte Fehler auf der betroffenen Seite.

Stand dieser Angaben: 2. Oktober 2026.